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Wie unsere Körperhaltung unsere Psyche beeinflusst

Das Prinzip „Fake it till you become it“ und wie du es einsetzen kannst, um dich sicherer fühlen. Verena teilt einen inspirierenden TED-Talk.

Es ist einer der meistgesehenen TED-Talks: Jener, in dem die amerikanische Sozialpsychologin Amy Cuddy eine Methode vorstellt, um Dinge leichter erreichen zu können. Sie heißt „Fake it till you make it“.

 

Wie andere ihrer Branche ist Cuddy der Meinung, dass unsere Körpersprache beeinflusst, wie andere über uns denken und fühlen. Die Sozialpsychologin hat das Thema noch vertieft und behauptet, dass sie auch beeinflusst, wie wir über uns selbst denken.

 

Forscher gingen diesem Phänomen auf den Grund und fanden heraus, dass es Posen gibt, die unseren Testosteronspiegel um 20 Prozent erhöhen und zur gleichen Zeit den Cortisolspiegel um 25 Prozent senken. Cortisol ist auch noch unter dem Namen Stresshormon bekannt.



 

Ich stimme Amy Cuddy definitiv zu und habe ein paar Beispiele, wie wir dieses Prinzip im Alltag beobachten und verwenden können.

 

# Unsere Körperhaltung

© Grant Ritchie/Unsplash

Kennst du dieses Gefühl, wenn du in einer Situation bist, in der du dich absolut nicht wohlfühlst und du dich am liebsten so klein wie möglich machen würdest?

 

Amy Cuddy hat genau dies sowohl in der Tierwelt als auch bei Menschen beobachtet. Wenn der Mensch sehr glücklich ist und sich mächtig fühlt, macht er sich groß. Er breitet die Schultern auseinander und richtet sich auf. Hat er jedoch Angst, macht er sich ganz klein.

 

Wenn ihr also Sicherheit – zum Beispiel in einer Prüfungssituation – verspüren wollt, versucht, euch vor der Prüfung am WC ganz groß zu machen und bleibt in dieser Situation für ein bis zwei Minuten. Bald werdet ihr ein verstärktes Gefühl der Selbstsicherheit verspüren.

 

# Lachen

Wurdest du schon mal an einem ganz schlechten Tag von jemandem dazu gezwungen, dich selbst im Spiegel anzugrinsen und hast dich gefragt warum?

 

Dies beruht auf dem Prinzip „Our body can change our mind“. Bestimmt hast du schon mal gehört: Wenn es dir schlecht geht, dann beweg dich. Oder?

 

Genauso kann es helfen, vor dem Spiegel zu stehen und dich anzugrinsen. Denn dann setzt dein Gehirn Hormone frei, die dich glücklich machen. Durch diese einfache Methode kannst du einen Tag ganz schnell wieder verbessern.

Probier´s doch einfach mal aus.

 

# Führe positive Selbstgespräche

Ja ich weiß, Selbstgespräche sind out und allein das Wort klingt bereits weird. Doch sie können dir eindeutig helfen. Bestimmt hast du ein Vorbild und du würdest so gerne manche Eigenschaften dieser Person haben. Vielleicht gehört positives Denken nicht zu deinen größten Stärken, doch es kann eine werden.

 

Bei „Fake it till you make it“ geht es darum, so zu tun, als hätte man eine Eigenschaft, bis man sie irgendwann auch tatsächlich hat – weil du in diese Eigenschaft oder „Traumperson“ hineinwächst.

 

Ich hoffe, dir gefällt das Video und auch das Prinzip selbst.

 

Liebe Grüße

Verena

Verena Waldschütz

Ich beschäftige mich neben meinem Studium viel mit Persönlichkeitsentwicklung, Minimalismus und Reisen. Meine Vision ist es, wieder mehr Positivität in das Leben anderer Menschen und in die Welt im Gesamten zu bringen. Ich will andere dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen und sie dazu motivieren, wieder mehr zu träumen. Mittlerweile betreibe ich meinen eigenen Blog theshiningself.info sowie eine gleichnamige WhatsApp-Gruppe.

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