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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Smartphone-süchtig? 6 Wege, um gegenzusteuern

Das Suchtpotenzial unserer geliebten Smartphones ist längst bekannt. Auch ich bin süchtig, habe aber gelernt, damit umzugehen. Welche Wege ich gefunden habe, um meiner Sucht entgegenzuwirken.

Smartphones spielen eine große Rolle in unserem Leben. Laut einer Studie von MMA Austria (Media Marketing Association Austria) nutzten 2018 bereits 96% der Österreicher ein Smartphone, wobei die Nutzung bei mehr als drei Stunden pro Tag liegt. Zudem trifft man immer mehr auf den Begriff „Smartphone-Sucht“.

 

Dass ich süchtig bin, war mir immer klar. Ich habe auch schon längere Zeit einige Tricks angewendet, um mich vom Smartphone zu distanzieren. Dass ich trotz allem noch viel zu viel Zeit mit dem Gerät verschwende, ist mir bewusst, seit Apple die Bildschirmzeiten am iPhone anzeigt. Da stand dann oft, dass ich in einer Woche über 24 Stunden aktiv war. Ich konnte es nicht fassen. Der Wert ist eigentlich „normal“, da die Nutzung bei den meisten über drei Stunden täglich liegt. Diese Zahl aber so zu sehen, haute mich um. Das ist mehr als ein ganzer Tag, inkl. Nacht.

 

Da heute so viel übers Smartphone erledigt wird, sind diese 2-3 Stunden pro Tag kaum zu vermeiden. Ich habe aber weiter Ideen gesammelt, um meine Bildschirmzeiten so gut es geht zu verringern oder zumindest positiv zu gestalten.

 

Hier das Ergebnis:

 

1. Handy lautlos stellen

Sobald mein Smartphone ein Geräusch von sich gibt, muss ich nachsehen, was es ist. So kommt bei den belanglosesten Benachrichtigungen immer der unnötige Griff zum Smartphone. Um dem entgegenzuwirken, habe ich es immer auf lautlos gestellt.

 

2. Benachrichtigungen ausstellen

Da ich selbst beim Blick auf die Uhrzeit immer von den Nachrichten am Sperrbildschirm abgelenkt war und diese sofort öffnen wollte, habe ich alle Benachrichtigungen außer E-Mails und SMS abgestellt. Der einzige Hinweis auf andere Neuigkeiten ist die Zahl, die direkt bei der App aufleuchtet.

 

3. Armbanduhr tragen

Auch ohne Benachrichtigungen war die Versuchung, mein Smartphone beim Blick auf die Uhrzeit zu entsperren, immer noch groß. Um wegen der Uhrzeit nicht mehr zum Handy greifen zu müssen, habe ich mir eine hübsche Armbanduhr zugelegt. Mittlerweile habe ich drei Stück und möchte sie nicht mehr missen, denn sie wurden zu einem modischen Accessoire, das mir gefällt und mir besonders beim nächsten Punkt eine große Hilfe ist.

 

4. Handy im Rucksack/Auto/zu Hause lassen

Bei der Arbeit und in der Uni lasse ich das Smartphone so gut es geht im Rucksack verstaut. Gehe ich nur mal schnell in den Supermarkt oder kurz etwas erledigen, lasse ich es auch einfach mal zu Hause liegen.

 

 
Es hat etwas Befreiendes, mal nicht erreichbar zu sein und auch keinen Gedanken daran zu verschwenden, ob man seit dem letzten Blick aufs Smartphone eine neue Nachricht bekommen hat.
 
 

5. Notizen und Termine offline schreiben

Als ich noch die Pille nahm, wurde mir bewusst, wie blind ich meinem Smartphone vertraue und wie gefährlich das werden kann. Die tägliche Erinnerung an die Einnahme war für mich selbstverständlich. Sollte sie mal nicht funktioniert haben, habe ich komplett darauf vergessen.  Obwohl ich die Pille sonst täglich genommen habe, dachte ich ohne Erinnerung überhaupt nicht daran. Wie blöd das ausgehen kann, muss ich euch wohl nicht sagen.

 

Mittlerweile achte ich darauf, eigenständig zu denken und führe To-Do-Listen und meinen Terminplaner klassisch mit Stift und Papier. Obwohl ich manchmal im Terminsumpf von Uni, Arbeit und Privatleben zu versinken drohe, habe ich so gut wie alle Verpflichtungen der kommenden Woche im Kopf. Vermutlich liegt es daran, dass man sich handschriftliche Informationen besser merkt, als getippte. Sollte das Smartphone mal kaputt werden oder keinen Akku haben, habe ich trotzdem Zugriff auf die Infos, ob im Kopf oder auf Papier.

 

6. News-Feed positiv gestalten

Beim Griff zum Smartphone öffne ich oft automatisch Instagram und scrolle durch den Newsfeed. Da ich es nicht geschafft habe, diese Gewohnheit loszuwerden, habe ich sie in eine positive Aktivität verwandelt, indem ich die Inhalte dort verändert habe.

 

Dazu bin ich allen entfolgt, deren Posts keinen Nährwert für mich haben. Mein Newsfeed besteht jetzt nur aus positiven Quotes, Trainings- und Dehnübungen und den Posts von ein paar wenigen Freunden. Statt meine Zeit mit Memes zu verschwenden, werde ich nun von Quotes und Sportlern inspiriert.  

 

Smartphonesüchtig bin ich nach wie vor. Problem habe ich damit aber keines mehr, denn mit meinen Tricks habe ich mich gut im Griff. Vielleicht könnt auch ihr den ein oder anderen Trick gebrauchen. ;)

Angelika Wurzer

Bewegung ist für mich das Wichtigste. Sport und ein gesunder Lifestyle sind mein Rezept, für ein glückliches Leben. Ich komme ursprünglich aus Kärnten, fühle mich aber in Wien wirklich zu Hause, weil es so viel zu bieten hat.

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