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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

„Fest der Jugend“ 2021 – Besser als Freibier

Livestream statt Crowd, Musik über den PC statt Tanzen im Salzburger Dom: Warum das Loretto „Fest der Jugend“ trotzdem lebensverändernd werden kann und warum es für mich ein Beweis der Existenz Gottes ist. 

10.000 Jugendliche tanzen und singen eng aneinandergedrängt und ausgelassen zu lauter Musik und Scheinwerfern. Sie befinden sich nicht in einem Club, sondern in der Kirche, konkret: im Salzburger Dom. Ich konnte es selbst nicht glauben, bis ich es 2014 das erste Mal mit eigenen Augen sah.

 

 

„Tausende Jugendliche in der langweiligen, katholischen Kirche? Wie ist das möglich?“, fragte ich mich damals ungläubig.

 
 

Für mich war die katholische Kirche ein verstaubter Verein, ich hatte das Bild von Wickelrock tragenden Jugendlichen vor mir, die am Boden sitzen und den Rosenkranz beten. Freude, Excitement, Emotionen waren nicht unbedingt Begriffe, die ich mit katholisch-sein verband. Damals fragte ich eine Mitarbeiterin, wie das möglich sei und was die geheime Formel des Loretto-Teams wäre, dass 10.000 Jugendliche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu Pfingsten nach Salzburg kommen. Sie zeigte mit dem Finger nach oben und antwortete schlicht: „Emanuela, das ist der Heilige Geist.“ Das war nicht die Antwort, die ich mir erhofft hatte. Gleichzeitig war mir bewusst, dass es unmöglich das Ergebnis einer guten Vernetzung oder Werbekampagne sein kann.

 

Dieses Jahr wird mein siebtes „Fest der Jugend“ sein.

In den vergangenen Jahren half ich bei der „Praystation“, dem Team, in dem wir auf der Straße und im Dom für Leute beten, oder im Presseteam. An jedem Pfingstwochenende gibt es nach wie vor mindestens einmal den Moment, in dem ich mich ungläubig frage: „Wie ist es möglich, dass so viele junge Leute in eine Kirche strömen? Es gibt hier weder Bier noch verteilen wir Gratis-Produkte“. Und jedes Mal komme ich zu dem Ergebnis: Es ist ein Wunder. Es gibt keine andere Erklärung dafür. Das „Fest der Jugend“ ist für mich persönlich ein Beweis, dass Gott existiert.

 

Wie kann man sich sonst die meterlangen Schlangen am Samstagabend vor den zahlreichen Beichtplätzen im und vor dem Dom erklären, wo Menschen bis in die späten Abendstunden darauf warten, sich mit Gott zu versöhnen und neu mit ihm zu starten? Wie erklärt man sich sonst die sogenannte „Lebensübergabe“ am Sonntagnachmittag, bei der hunderte von Menschen zum Altar der Kirche strömen, um zu sagen: „Ja, ich will Jesus zum Freund und von nun an mit ihm gehen.“? Wie erklärt man sich die Explosion an Freude bei den Worship-Sessions, bei denen Gott durch Singen und Tanzen gefeiert wird? Wenn Du es nicht glauben kannst, möchte ich Dir zusprechen: Komm und überzeuge Dich selbst!

 



 

Das „Fest der Jugend“ 2021 wird anders werden.

Keine Crowd, kein Dom mit bunten Lichtern, keine Gemeinschaft. Stattdessen: Livestream, Dein Zimmer, Musik über den PC. Doch das macht nichts, denn die wichtigste „Zutat“ wird live bei Dir Zuhause anwesend sein: der Heilige Geist. Diese unsichtbare Kraft Gottes allein ist es, die all die unerklärlichen Ereignisse am Pfingstwochenende jedes Mal bewirkt. Er ist nicht auf einen Dom mit Menschenmassen angewiesen. Er möchte Dir dort, wo Du bist, in Deinem Wohnzimmer oder in Deinem Bett, begegnen. Über Livestream kannst Du mit dem Loretto-Team verbunden sein und Dich in Musik und Gebet einklinken.

 

Den Livestream findest du hier. 

Programm:

Samstag 22. Mai

 

- 8:45 Lobpreis, Zeugnis, Vortrag Maximilian Oettingen

- 11:00 Heilige Messe mit Bischof Dr. Franz Lackner

- 15:45 Lobpreis, Vortrag Johannes Hartl, Fürbitten

- Abend: Plane deine eigene Gebetszeit um den Heiligen Geist mit unerer Toolbox

 

Sonntag 23. Mai

 

- 8:45 Lobpreis, Gebetsteam

- 10:30  Sunday Morning mit Georg Mayr-Melnhof

Emanuela Sutter

Ich verbinde die großen Leidenschaften meines Lebens: Musik, Literatur, Philosophie und Theologie. Bei mir gilt: Denken und Fragen erlaubt! Es gibt keinen Gedanken, der zu abgründig, zu abstrakt, zu jenseitig wäre.

 

Derzeit studiere ich Deutsch und Philosophie/Psychologie auf Lehramt sowie katholische Fachtheologie und arbeite als Harfenlehrerin an zwei Musikschulen. Das hat mit meinem ersten Studium an der Musikuni Wien zu tun, wo ich einen Abschluss in Harfe-Instrumentalpädagogik gemacht habe.

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