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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at
19.01.2020 | Ernährung, Prüfungsphase

Mit Hausmitteln durch die Prüfungszeit

Der Kopf dröhnt. Der Magen gibt komische Geräusche von sich. Die Augenringe werden dunkler. Das Semester neigt sich dem Ende zu. Es ist Prüfungszeit! Nach Weihnachten die wohl stressigste Zeit im Jahr!

Zum Glück stehen mir dieses Jahr nur mehr zwei Prüfungen bevor, jedoch ist die Liste der abzuschließenden Seminararbeiten lang. Parallel dazu laufen noch Lehrveranstaltungen, es fehlen Hospitationsstunden fürs Praktikum, meine Masterarbeit schreit schon nach Aufmerksamkeit und meine sozialen Kontakte gehen sowieso flöten. Da ist es kein Wunder wenn auch mal der Körper rebelliert und man den Stress in den Knochen spürt.

 

 
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in solchen stressigen Phasen kommt meine Gesundheit oft zu kurz: Ich schlafe zu wenig, ich esse ungesund, ich bewege mich zu wenig, ich krieg zu wenig frische Luft, und und und. Wenn man sein Studium ernst nimmt und oben drein noch eine Perfektionistin ist wie ich, muss man am Ende des Semesters schauen, dass man nicht auf der Strecke bleibt.
 
 

 

Verdauung komplett durcheinander? © Christa Plank / MEINPLAN.at
 

Verdauung komplett durcheinander? © Christa Plank / MEINPLAN.at

 

Im Laufe meines Studiums habe ich immer mehr gelernt, auf was ich in stressigen Zeiten achten muss und wie ich mir Gutes tun kann. Manchmal hilft da schon einfach der richtige Tee am Abend. Da ich kleine Weh-Wehchen prinzipiell gerne mit natürlichen Hausmitteln behandle, habe ich meine besten Mittel bei/gegen Stress für dich aufgeschrieben.

 

1. Schwedenbitter für die Verdauung

Schmeckt nicht, hilft aber: Schwedenbitter hilft so gut wie gegen alles. Mir hilft er vor allem bei einer trägen Verdauung. In der Prüfungszeit esse ich zu wenig/ zu viel/ zu ungesund/ zu spät oder einfach gar nicht. Da kommt es sehr bald zu Darmbeschwerden oder allgemeinen Unwohlsein. Egal ob Blähungen, Durchfall oder Verstopfung; 1-2 Teelöffel Schwedenbitter am Tag helfen mir da immer sehr.

 

Das Wunderelixier selbst herzustellen ist ziemlich aufwendig und kompliziert, da gibt’s gute Alternativen zum Kaufen. In jeder Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich. Bei DM gibt es auch einen alkoholfreien (um ca. 10 Euro). Die Investition ist es wert, denn er hilft auch bei anderen Weh-Wehchen.

 

Zur Wirkung kannst du hier mehr erfahren.

 

2. Grüntee oder Mate für die Energie

Grüntee hilft zur Entspannung © iStockphoto.com / MEINPLAN.at
 

Grüntee hilft zur Entspannung © iStockphoto.com / MEINPLAN.at

 

Wer keinen Kaffee trinkt, der muss wohl spätestens in der Prüfungszeit zu einer Koffein-Alternative greifen. Da Cola oder Red Bull für mich nicht in Frage kommen, trinke ich am Morgen meistens Grüntee. Auch Mate Tee ist ein natürlicher Energizer.

 

Beim Kauf solltest du allerdings auf die Qualität achten, ich kaufe meine Tees alle bei Sonnentor. Trinke außerdem nicht zu viel (abführende Wirkung) oder zu spät noch eine Tasse davon. Außer du musst eine Nachtschicht einlegen, dann wirkt vor allem Mate Tee Wunder.

 

 

3. Lavendel gegen die Nervosität

Wichtig: suche Zeiten der Entspannung © Christa Plank / MEINPLAN.at
 

Verdauung komplett durcheinander? © iStockphoto.com / MEINPLAN.at

 

Mein absoluter Favorit für stürmische Zeiten ist Lavendel. Dazu greife ich meistens, wenn ich innerlich unruhig oder nervös bin. Er beruhigt, schenkt Weitblick und ich kann einfach mal durchatmen. Lavendel soll allgemein angstlösend sein und wird oft als natürliches Antidepressivum bezeichnet.

 

Zu viel davon ist nie gut, du solltest sparsam mit Lavendel (in welcher Form auch immer) umgehen. Ich verwende Lavendel als Tee, als ätherisches Öl oder als „Entspannung-To-Go“ (abgefüllt in kleinen Duftsäckchen). Der wohltuende Duft soll außerdem auch bei Migräne helfen und der Tee bei Verdauungsbeschwerden.

 

 

4. KamillenTee zum Einschlafen

Kamillentee kennen die meisten von uns aus der Kindheit, wenn man mit Bauchgrippe im Bett lag. Auch die Kamille ist eine Alleskönnerin: für die Atemwege, bei Erkältungen, bei Menstruationsschmerzen, für die Haut, für die Verdauung, für gute Laune und zur Entspannung.

 

Ich trinke Kamillentee am liebsten abends, wenn ich entspannen möchte. Sie hilft dabei die Gedanken abzuschalten und durchzuatmen. Sie hilft mir vor allem auch beim Einschlafen, wenn der Kopf mal wieder nicht leise sein will.

 

 

5. Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Mit ätherischen Ölen Kopfschmerzen vorbeugen © iStockphoto.com / MEINPLAN.at
 

Mit ätherischen Ölen Kopfschmerzen vorbeugen © iStockphoto.com / MEINPLAN.at

 

Pfefferminzöl (sowie Eukalyptus) hilft mir immer sehr bei Spannungskopfschmerzen. Die werde ich manchmal einige Tage nicht los, wenn ich viel am PC sitzen muss. Wenn ich spüre, dass die Schmerzen wieder in Anmarsch sind, reibe ich meine Schläfen mit dem Öl ein. Es wirkt erfrischend und löst Anspannungen.

 

ACHTUNG: Nicht in die Augen damit und auch nicht pur auftragen! Mische nur 5-10 Tropfen vom ätherischen Öl mit einen geruchsneutralen Öl (z.B. Mandelöl, Jojobaöl) und gib alles in einen Roll-On Stift. Diesen kann man in größere Apotheken günstig kaufen. Ich habe auch einen „Gute-Laune-To-Go“ Stift, dabei habe ich einige Tropfen Lemongrass mit Mandelöl gemischt. Riecht super!

 

6. Progressive Muskelentspannung zur Entspannung

Den Muskeln Zeit zur Entspannung geben © iStockphoto.com / MEINPLAN.at
 

Den Muskeln Zeit zur Entspannung geben © iStockphoto.com / MEINPLAN.at

 

Neben meiner Kräuterapotheke helfen mir auch verschiedene Entspannungsübungen, wiederum am Abend – damit die Festplatte in meinem Kopf herunterfährt. Die Progressive Muskelentspannung ist mein Favorit – denn sie ist einfach und effektiv, vor allem wenn man sie regelmäßig macht. Sie lässt dich deinen Körper spüren und löst Spannungen.

 

Man kann sich die Übung einfach auf YouTube anhören und ausprobieren.

 

 

7. Frische Luft…für/gegen ALLES

Das beste Hausmittel gegen alle Symptome ist und bleibt einfach: Frische Luft. Da hatte meine Mutter wohl immer Recht damit. In solch stressigen Zeiten ist es schwierig eine fixe Zeit für Bewegung einzuplanen, doch es kann so wertvoll sein. Die passende Tageszeit muss jeder für sich selbst herausfinden.

 

Auch im Winter kann man draußen wunderbar Sport machen © iStockphoto.com / MEINPLAN.at
 

Auch im Winter kann man draußen wunderbar Sport machen © iStockphoto.com / MEINPLAN.at

 

 

Ich gehe zum Beispiel am Morgen direkt nach dem Aufstehen für eine Stunde in den Wald und frühstücke erst nachher. Ich jogge nicht wirklich aber ich gehe schnell. Eine Gute-Laune Playlist hilft in Schwung zu kommen und der Tag beginnt so einfach am besten! Ich gehe nicht jeden Tag, aber ich versuche mich doch jeden zweiten Tag zu motivieren.

Ansonsten mache ich Park-Spaziergänge in meiner Mittagspause und halte fixe Bib-Pausen fürs frische Luft schnappen ein. Das ist die beste Prävention, wenn man wie ich schnell zu Kopfschmerzen neigt.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und entspannen, ich hoffe es war was Nützliches für dich dabei! Und ich hoffe für uns alle, dass der Wahnsinn bald vorüber ist!

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