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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Resümee nach dem ersten Semester gemeinsam in der Wohnung

Nach beinahe vier Monaten die meine beste Freundin Hannah und ich nun gemeinsam in unserer kleinen Wohnung verbracht haben, kann ich euch jetzt ein paar Tipps dazu geben, wie das so völlig stressfrei und ohne Komplikationen funktionieren könnte wie bei uns.

1. einander respektieren und Rücksicht nehmen

Das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge, wenn man auf so engem Raum zusammenlebt. Man muss respektieren, wo die Grenzen der anderen liegen. Wenn Hannah zum Beispiel lernt, und ich noch den Abwasch erledige und dabei ein Hörbuch hören möchte, ist es für mich kein großer Aufwand, Kopfhörer zu benutzen und sie dadurch nicht zu stören.

 

2. Toleranz zeigen

Teilt man ein Bad, eine Küche und sogar ein Schlafzimmer, darf man nicht alles immer so eng sehen. Wenn beispielsweise spontaner Übernachtungsbesuch ansteht, oder auch einmal das Putzen oder Geschirr-Wegräumen von einer nicht erledigt werden kann, weil man doch noch den Freund zu Hause um eine Stunde früher sehen möchte, dann ist das kein Problem. Wichtig ist da nur, dass solche Situationen nicht zu Dauerzuständen werden.

 

3. gemeinsam auch mal „auf ein Date gehen“

Beim Zusammenwohnen verfällt man unglaublich schnell in einen gewissen Alltagstrott. Das ist in manchen Phasen, wie der Prüfungsvorbereitung, auch nicht anders möglich. Es tut trotzdem gut, wenn man gemeinsam etwas bewusst unternimmt. Da ist es ganz egal, ob man mal Essen geht, ins Kino oder vielleicht wieder mal eine Runde zu zweit läuft. In gewisser Weise ist es so, als würde man eine Ehe führen und die möchte man ja auch spannend halten. :D

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Viktoria und ihre Mitbewohnerin © Viktoria Hinterleitner / MEINPLAN.at
 
 

Zum Plaudern muss Zeit eingeplant werden © Viktoria Hinterleitner/MEINPLAN.at

 

 
 

4. nicht aufeinander kleben

Da kann die Freundschaft noch so groß sein, wenn man 24/7 aufeinander klebt, beginnt die andere einen irgendwann zu nerven. Um das zu vermeiden, ist mein Tipp, auch mal Zeit außerhalb der Wohnung zu verbringen. Gerade beim Lernen bieten sich die unterschiedlichsten Bibliotheken an, und man kann ruhig auch mal was mit anderen Leuten und getrennt voneinander unternehmen. Gemeinsam in einer Wohnung zu leben heißt nicht, dass man automatisch alles nur noch gemeinsam machen muss.

 

5. die Privatsphäre der anderen nicht überschreiten

Wenn man mal eine emotionale Phase hat, ist es vielleicht als Freundin/Mitbewohnerin angebracht, sich zurückzuhalten. Wenn die eine sich ins Bad oder Bett zurückzieht, kann man sie auch mal in Ruhe lassen. Meisten beginnt man sowieso von selbst zu reden, wenn man reden möchte. Und ansonsten ist es angenehm, wenn man nicht im eigenen Zuhause verhört wird. Aber hier kennt man seine Freundinnen meist gut genug, um zu wissen, ob sie lieber getröstet oder in Ruhe gelassen werden wollen.

 

6. Zeit zum Reden einplanen

Wenn wir uns nach dem Wochenende das erste Mal wieder sehen, gibt es meistens viel zu besprechen. Für diese schönen und wichtigen Gespräche sollte auch Zeit sein, den das sind meist die Momente, von denen eine gute Freundschaft lebt. Das ist meiner Meinung nach auch das Beste daran, mit einer so vertrauten Person zusammenzuwohnen.

 

7. zusammen lachen

Das Leben mit Humor nehmen. Dieses Motto macht einem generell den Alltag leichter, doch besonders beim Zusammenleben ist es wichtig und toll, gemeinsam lachen zu können.

Viktoria Hinterleitner

Ich komme aus Niederösterreich und habe im Frühling die Matura an einer BAfEP absolviert. Nun geht es für mich Landei erstmals „in die große Stadt“ (nach Wien). Ich beginne, Geschichte und Deutsch auf Lehramt zu studieren und möchte gerne meine Erfahrungen und Erlebnisse zu diesem neuen, spannenden Abschnitt mit euch teilen.

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