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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at
13.08.2020 | Wohnungssuche | Nina Gaßner

Beim Wohnungsumzug Geduld bewahren

In eine neue Wohnung zu ziehen ist anstrengend. Mit Geduld, guter Planung und Gelassenheit lässt sich's aber leichter handhaben.

Umzüge sind vor allem eines: anstrengend. Von Anfang bis Ende sind sie ein einziger, manchmal langwieriger Arbeitsaufwand, den sich niemand allzu gerne antut. Selbst der Umzug in die erste, eigene Wohnung, der zu Beginn noch als großes Abenteuer anmutet, kann am Tag des Umzuges aufreibend und ermüdend sein. 

 

Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ende Juni bin ich nämlich innerhalb der Stadt Salzburg aus meinem angemieteten 20m2-Zimmer in eine Einzimmerwohnung umgezogen. Räumlich eine klare Verbesserung. Ich muss mir das Bad nicht mehr teilen, ich habe eine eigene Küche anstatt nur ein paar Herdplatten und die Mottenplage des alten Hauses, in dem ich die letzten zwei Jahre gelebt habe, bin ich jetzt auch los.

 

Der Weg dahin war zwar lang, aber aus meiner Wohnungssuche und dem Umzug selbst habe ich drei wichtige Punkte mitgenommen, von denen ich hoffe, dass sie euch bei eurem nächsten Umzug helfen werden.

 

#1 Geduld ist Trumpf

 
Ruhe bewahren beim Wohnungsumzug © iStock/MEINPLAN.at
 

Ruhe bewahren. © iStock/MEINPLAN.at

 

 
 
 

In Salzburg, wie auch in anderen Städten, dauert die Wohnungssuche eine gefühlte Ewigkeit. Schon eine Wohnung in der Preisklasse zu finden, die mein Studentenbudget auch aushält, dauerte. Und dann sieht man sich Wohnung um Wohnung an, beantwortet und stellt die immer gleichen Fragen und fragt sich, wo zur Hölle man die drei Monatsmieten Kaution hernehmen soll. 

 

Hat man dann endlich die passende Wohnung gefunden, stehen noch der eigentliche Umzug und eine Menge Papierkram an. Und dabei ist der Papierkram noch das geringere Übel. 

 

Aber:

 

 

Es hilft niemandem wenn ihr euch in den Wahnsinn treibt, denn auch davon erledigt sich die ganze Arbeit nicht allein. Ihr seht also: tief durchatmen und Geduld beweisen.  

 
 

 

#2 Planen, planen, planen

Planung ist wichtig für einen gelassenen Umzug © iStock/MEINPLAN.at
 

Planen ist auch beim Umziehen wichtig. © iStock/MEINPLAN.at

 

Tut euch selbst einen Gefallen und setzt euch vor eurem Umzug entweder mit Stift und Papier hin oder vor euren Laptop und erstellt eine Liste mit den Aufgaben, die zu erledigen sind. Mit einer guten Planung erspart ihr euch die Hälfte der Arbeit. 

 

Wenn ihr neue Möbel braucht, erkundigt euch auf der Webseite des Möbelhauses eures Vertrauens, welche Möbel in welchen Märkten vorhanden sind und trefft eine Vorauswahl. Sowohl euer Budget als auch eure Nerven werden es euch danken. Und in Corona-Zeiten ist es sowieso ratsam, so wenig Zeit wie möglich in einem Möbelhaus zu verbringen.

 

Tipp der Redaktion: Probiere Click&Collect, um Möbel im Internet auszuwählen und im Möbelhaus abzuholen!

 

#3 Habt eine Österreicherin oder einen Österreicher dabei

Okay, ich gebe zu, dieser Tipp funktioniert nur für Leute wie mich, deren Umzugsteam aus einer Familie voller überkorrekter Deutscher besteht. Glaubt mir, in diesem Umfeld kann die Entspanntheit der Österreicherinnen und Österreicher, die die Entspanntheit mit der Muttermilch eingesaugt haben, nur hilfreich sein.

 

Nichts hat mich an meinem Umzugstag mehr entspannt als die 15 Minuten die ich im Auto meiner besten, österreichischen Freundin verbracht habe. Ich weiß nicht genau, was euer Geheimnis ist, liebe Österreicherinnen und Österreicher. Teilt es mit dem Rest der Welt und ich bin überzeugt, dass wir es hinbekommen, Burnout aus der Welt zu schaffen.

 

Nina Gaßner

Mein Name ist Nina und ich studiere Kommunikationswissenschaft an der Uni Salzburg. Ich habe immer ein bisschen Farbe in den Haaren, höre Musik mit lauten Gitarre und guten Lyrics und glaube fest daran, dass es da oben jemand gibt, der auf mich aufpasst. Vor zweieinhalb Jahren bin ich aus Norden über die Alpen nach Salzburg gekommen und habe hier in der Mozartstadt meine zweite Heimat gefunden.

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