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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Warum bin ich Jungscharleiterin?

Als Jungscharleiterin viel Zeit für eine Kindergruppe investieren - und das ohne Bezahlung. Viktoria erzählt, warum sie sich dafür einsetzt.

Seit mittlerweile etwas mehr als vier Jahren bin ich in meinem Heimatort als Jungscharleiterin aktiv. Auf vier Sommerlagern war ich dabei, und fast immer bei den vierzehntägig stattfindenden Jungscharstunden. Für mich gehört die Jungschar einfach schon zu meinem Alltag dazu, doch warum bin ich überhaupt dabei?

 

Begonnen hat alles während meiner Ausbildung an der BAKIP. Hier kann man ab der 3. Klasse eine Zusatzausbildung zur Hortpädagogin machen. Ich habe mich dafür entschieden und brauchte dann eine gewisse Anzahl an Freizeitstunden mit Kindern im Volksschulalter. Da ich selbst als Volksschulkind bei der Jungschar dabei war, hab ich eine Bekannte gefragt, ob ich mal zu einer Gruppenstunde kommen kann. Seit diesem Zeitpunkt bin ich regelmäßig dabei. Was mit einer mehr oder weniger notwendigen Vereinbarung begonnen hat, ist mittlerweile zu einer Leidenschaft geworden.

 

Mein Einsatz als Jungscharleiterin © Viktoria Hinterleitner/MEINPLAN.at
 

Geschichten vorlesen © Viktoria Hinterleitner/MEINPLAN.at

Was motiviert mich für die regelmäßigen Treffen?

Es ist jedes Mal aufs Neue toll zu sehen, wie man die Kinder im Laufe eines Jungscharjahres immer besser kennenlernt. Bei uns sind sie im Alter von 6-12 Jahren und wir halten die einzelnen Stunden meist in Jahrgangsgruppen, von jeweils zwei Jahrgängen.

 

In jede dieser Gruppen konnte ich schon hineinschnuppern, wobei mir bisher die Gruppe der Elf- und Zwölfjährigen am meisten Spaß gemacht hat, und das hat mich wiederum auf meinen Berufswunsch, Lehrerin für die Sekundarstufe zu werden, gebracht.


Jede zweite Woche lernt man die Kinder besser kennen und natürlich ist es auch besonders wichtig, dass man sich mit den anderen Betreuerinnen und Betreuern gut versteht. Wo ich anfangs von Bekannten gesprochen habe, kann ich jetzt nur sagen, dass sich tolle Freundschaften entwickelt haben.

 

Besonderer Einsatz beim Ferienlager im Sommer

Etwas ganz Besonderes für mich ist jedes Jahr im Sommer auch unser Ferienlager. Hier sind meist 60-70 Kinder dabei, und als Betreuerin habe ich die Möglichkeit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und auch eine Woche wiedermal Kind zu sein. Im Zuge einer solchen Woche betritt man eine ganz eigene Welt, die aus unglaublich viel Gemeinschaftsgefühl besteht. Einen Sommer ohne Lager hat es für mich seit ich neun Jahre alt bin nicht gegeben, und ich hab auch nicht vor, dass sich das bald ändert.

 
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Das Betreuerteam am Ende der Lagerwoche. © Viktoria Hinterleitner/MEINPLAN.at

 
 
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Abschlussgottesdienst am Sommerlager © Viktoria Hinterleitner/MEINPLAN.at

 

 

Die Musik darf auch nicht zu kurz kommen und so bin ich bei Messgestaltungen und anderen Aktivitäten häufig mit meiner Gitarre vertreten.

 

Wenn man Freundschaft, Gemeinschaft und einen Ort sucht, wo man Ideen einbringen und verwirklichen kann, ist die Jungschar genau richtig. Mit ein bisschen Engagement von jedem kann etwas Großes entstehen.

Du möchtest mehr Infos über die Tätigkeit als ehrenamtlicher Gruppenleiter bei der katholischen Jungschar erfahren? Super!

Hier findest du alle Kontakte in den Diözesen.

 

Schreib einfach ein Mail oder ruf an!

Viktoria Hinterleitner

Ich komme aus Niederösterreich und habe im Frühling die Matura an einer BAfEP absolviert. Nun geht es für mich Landei erstmals „in die große Stadt“ (nach Wien). Ich beginne, Geschichte und Deutsch auf Lehramt zu studieren und möchte gerne meine Erfahrungen und Erlebnisse zu diesem neuen, spannenden Abschnitt mit euch teilen.

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