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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Wohnen im Studentenheim: 6 Anfängerfehler

Der erste Monat im Wohnheim ist vorbei. Wie zu erwarten, hielt die erste Zeit fernab vom Hotel Mama einige Überraschungen und Pannen bereit. Hier eine kleine Auswahl zum Schmunzeln.

Fehler #1: Du willst in der Gemeinschaftsküche schnell etwas kochen.

 

Oder: Warum Induktionsherde komplizierter sind, als sie aussehen.

 

Ein Samstagvormittag, Ende Februar. Das Semester hat noch nicht angefangen, im Wohnheim herrscht tote Hose. Zum Mittagessen soll es- Überraschung! -  Nudeln mit Soße geben. Also alle Zutaten zusammengepackt und ab in die Gemeinschaftsküche. Diese ist recht frisch renoviert und modern ausgestattet.

 

Soweit so gut. Bloß: wie geht eigentlich dieser Hightech-Herd mit Touch-Bedienfeld an?! Nach 15 Minuten erfolglosem drücken, tippen, drehen, wischen und gut zureden wird wieder zusammengepackt.

 

Und ja: Nudeln kann man auch mit dem Wasserkocher auf dem Zimmer kochen. Dauert nur etwas länger, besonders wenn’s dann auch noch Vollkornnudeln sind. Ein Hoch auf die Mikrowelle im Zimmer, die dann noch die warme Soße liefert. Mit einiger Verspätung hieß es dann doch noch: Guten Appetit!

 

 

Fehler #2: Du meinst, du hast an alles gedacht.

 

Oder: Wenn der Schuhlöffel fehlt, ist Kreativität gefragt.

 

Beim ersten Frühlingswetter ganz stolz die neuen Sneaker aus dem Schrank geholt. Die Freude wurde rasch gedämpft. Ohne Schuhlöffel ist an reinschlüpfen nicht zu denken. Als Studentin eher spartanisch ausgestattet, muss eine andere Lösung her.

 

Tatsache ist: den Schuhlöffel braucht man gar nicht, ein normaler Suppenlöffel tut’s auch.  Der neue Schuhlöffel hat nach gewisser Zeit zwar nicht mehr seine originale Form, aber die Schuhe sitzen.

 

Fehler #3: Es gibt eine Putzfrau, du brauchst dich um nichts kümmern.

 


Oder: Warum du dafür sorgen solltest, dass sich deine Zimmertür noch öffnen lässt.

 

Abends spät heimgekommen, hängt der Zettel in der Tür: „Morgen putzen wir ihr Zimmer!“ Eigentlich ein Grund zur Freude, die Staubflusen nehmen langsam überhand.

 

Wäre da nicht der zweite Satz: „Räumen Sie Boden und sämtliche Abstellflächen frei!“. Das gibt ganz schön Stress am späten Abend.  Also einmal im Schnelldurchgang „aufräumen“. Soll heißen: alles, was so rumliegt zusammensammeln und schnell in die Schränke stopfen. Sich danach freuen, wie ordentlich es doch eigentlich ist.

 

Und am nächsten Tag alles wieder aus den überraschendsten Ecken zusammensuchen. Was da alles rauskommt!

 

 

Fehler #4: Du behältst Essensreste für dich.

 


Oder: Free food ist der ultimative Freundschaftsdienst im Studentenheim.

 

 „If your’re hungry, come and join!“ ist wohl die beliebteste Nachricht in der WhatsApp-Gruppe des Wohnheims. Immer mal wieder hat wer zu viel gekocht und versorgt kurzerhand das halbe Wohnheim. Denn: Spontane Küchenpartys sind doch immer die schönsten!

 

 

Fehler #5: Du denkst, du hast nichts zum Kochen da.


Oder: Experimentelle Küche ist durchaus genießbar.

 

Reste möglichst genießbar zu verkochen, ist eine Fähigkeit, die wohl jeder Student draufhat. Los geht’s: Übrig sind TUC-Kekse, Curry-Soße und nicht mehr ganz taufrisches Gemüse.

 

Man nehme die TUCs als Grundlage, schnipple das Gemüse klein und übergieße das Ganze mit der Currysoße. Nach ein paar Minuten in der Mikrowelle steht ein Auflauf auf dem Tisch. Schmeckt sehr viel besser, als es sich anhört!

 

 

Fehler #6: Du meinst, das Waschprogramm dauert exakt so lang wie angegeben.

 

Oder: Mehr Zeit fürs Waschen einrechnen erspart dir Peinlichkeiten.

 

Glück gehabt und noch ein freies Zeitfenster zum Waschen gefunden. Das Waschprogramm dauert exakt 45 Minuten, eben so lang, wie die gebuchte Zeit an der Waschmaschine. Nach 45 Minuten pünktlich im Wäschekeller angekommen, um die Wäsche rauszuholen, der Mitbewohner wartet schon. Die Anzeige auf der Waschmaschine: 1 Minute. Passt!

 

Nun ja, oder auch nicht. Wenn die eine Minute dann 15 dauert, ist der Mitbewohner irgendwann leicht genervt. Und wir stehen beide in peinlichem Schweigen in der Waschküche herum und schauen der Maschine beim Schleudern zu, bis die „1 Minute“ nach einer Viertelstunde endlich vorbei ist. Die nächsten Wäscher werden sich gefreut haben.

 

 

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Julia Ungerer

Als Praktikantin in Wien genieße ich die Musik, freue mich an den riesigen Möglichkeiten der Stadt und vermisse die Berge. Eigentlich studiere ich Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation an einer Hochschule in Bayern. Während meinem Praxissemester im Medienhaus der Erzdiözese Wien darf ich auch bei MEINPLAN.at mitarbeiten.

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