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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Zuckerfrei: Die Fastenchallenge ohne Zucker

Ein Alltag ohne Zucker, ist das möglich? Katharina hat den Zuckerverzicht erprobt. Welchen Unterschied sie merkt und welche Tipps sie für deine Fastenchallenge hat.

Kurz vor Neujahr haben mich Freunde gefragt, welche Vorsätze ich denn hätte. Viele starteten den Jänner mit einem alkoholfreien Monat oder mehr Sport. Ich würde mein Jahr in Stuttgart beginnen, ein Neustart und irgendwie auch eine neue Chance für ein Experiment, das in gewohnter Umgebung schwierig würde: der Verzicht auf Zucker. Ein Ding der Unmöglichkeit, so komplett von einem Tag auf den anderen die Ernährung umstellen. Auf Süßes verzichten geht noch, aber habt ihr schon mal nachgesehen, wie viel Zucker in unseren Lebensmitteln des alltäglichen Gebrauchs drin ist, z.B. Brot? Deswegen habe ich mir nach ausführlicher Recherche überlegt, wie ich am besten meinen Zuckerkonsum einschränken kann, ohne dass die Essensauswahl zur Qual wird.

 

Die Taktik: Jede Woche nehme ich mir ein Lebensmittel vor, das überdurchschnittlich viel Zucker hat, und ersetze es durch ein anderes. Ein klassisches Beispiel hierfür wäre Müsli durch Haferflocken zu ersetzen. Wem das zu langweilig ist, der kann die Flocken mit Früchten oder Nüssen aufpeppen. Dattelsirup verleiht Süße. Aber dazu gleich mehr.


Aus meiner Jahreschallenge eine Wochenchallenge machen? meine Top Tipps:


1)  Süßigkeitenlade adÉ

Durch meinen Umzug hatte ich keine Lebensmittel auszuräumen, was mir die Sache deutlich erleichtert hat. Regel Nummer 1 für eine erfolgreiche Zuckerredaktion ist einfach: Nichts Zuhause haben, das in Versuchung führt.


2) Nicht gleich mit dem Lieblingsessen beginnen

Die erste Woche habe ich es mir leicht gemacht und raffinierten Zucker durch Kokosblütenzucker ersetzt. Tatsächlich habe ich immer noch keinen Zucker in der Wohnung. Ich verwende und brauche einfach keinen. Praktisch. Aber das war halt leider nur der Anfang.


3) Obst bringt’s

Eine der einschneidendsten Veränderungen ist, dass ich Schokolade durch Bananen ersetzt habe. Das ist für mich kein Problem, weil ich Bananen liebe und Schokolade als solche nicht so sehr. Aber ist euch schon einmal aufgefallen, wie oft man ein Stück Schokolade zum Kaffee serviert bekommt? Nett gemeint, aber es dann liegen zu lassen, kostet schon ein wenig Überwindung.


4) Selbst ist die Frau

Kochen statt Essen gehen. Kein Fast Food, egal wie müde du gerade vom Tag heimkommst. Kann hart sein, geht aber. Ich sage es aber ehrlich, ich freue mich wahnsinnig, wenn es wieder warm genug für Picknick und Salate ist und eine warme Mahlzeit nicht mehr ganz so obligatorisch ist.


5) Zuckerfrei ≠ Nie wieder Kuchen

Nicht zu streng sein: Gönnt euch auch mal einen Kuchen am Wochenende. Das Leben geht weiter – mit und ohne Zucker. Aber anstatt jeden Tag ein Stück Torte zum Kaffee zu verdrücken, reicht doch auch einmal ein Stück vom Lieblingskuchen, auf das man sich schon ein paar Tage gefreut hat.


6) Sprich mit deinen Freunden!

Unterstützung ist alles. Wenn deine Mitbewohnerin jeden Tag eine Packung Kekse am Küchentisch liegen lässt, wächst die Versuchung, doch mal hinzugreifen.


7) Spüre den Unterschied.

Nach zwei Monaten war ich in einem Café frühstücken. Es gab nur Weißbrot und siehe da - es war mir plötzlich zu süß. In dem Moment hat es mich zwar nicht so gefreut, weil ich es fast nicht essen konnte, aber im Endeffekt war es doch Erfolgszeichen.

 

Fazit

Die ersten Wochen ist man ja meistens motiviert. In Woche sechs hat meine persönliche Motivation ein wenig nachgelassen, schon deswegen, weil ich manchmal schlichtweg vergesse, welches Lebensmittel gerade dran ist. Andere Dinge erledigen sich von selbst. Ich habe Weizenprodukte auf ein Minimum reduziert und vermisse mittlerweile nicht mal mehr herkömmliche Pizza.


Mein Soundtrack zur Challenge: Sugar, Sugar von The Archies.

 

Weiterlesen

Diese Links haben mir bei der Recherche sehr geholfen:

  • Zuckerfreie Lebensmittel: Bietet eine gute Orientierung. Ich persönlich schaue aber bei Früchten und Gemüse nicht auf Zuckerwerte.
Katharina Ferner

Ich komme aus Salzburg und lebe nach langer Zeit in Wien wieder dort, wo ich aufgewachsen bin. Ich habe Slawistik studiert und bin mittlerweile als Autorin tätig. Wien ist mir eine sehr liebe Lebensstadt geworden, in der ich mich mittlerweile besser zurechtfinde als in meiner Heimatstadt.

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