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Abenteuer Leben. Studium. Beruf. © Sarah Staber & Stephanie Briegl / MEINPLAN.at

Drei Richtlinien, um Entscheidungen zu treffen

Annemarie hat drei Fragestellungen gefunden, die ihr zu leichterem und besserem Entscheiden verhelfen. Probier sie aus!

Ich hasse Entscheidungen zu treffen. Egal ob ich shoppen gehe und ein neues Kleid suche oder ob ich mich für ein Studium entscheiden soll. Es gibt so viele Kriterien, nach denen ich entscheiden könnte: 

 

Soll ich mich für gesund oder lecker entscheiden, für Vernunft oder Spaß, für günstig oder qualitativ hochwertiger, für ökologisch oder stylisch, für vielfältig oder einfach ... ? Am Ende muss jede meiner Entscheidungen auch noch politisch korrekt gerechtfertigt werden (falls mich jemand fragen sollte). 

 

Ich fühle mich unfrei

Ich stehe oft zwischen den Stühlen und fühle mich dadurch so unfrei. Und dabei bin ich nicht die Einzige, die vom Angebot unserer westlichen Welt überfordert ist.

 

Doch nach welchen Maßstäben soll ich mich nun entscheiden? 

 

Ich habe für mich 3 Richtlinien festgehalten, die mir helfen dieses Wirrwarr in meinem Kopf zu sortieren:

 

Weniger Entscheidungen treffen müssen

#1 Ich versuche mein Leben zu vereinfachen, so dass ich weniger Entscheidungen treffen muss. Zum Beispiel habe ich beschlossen nur noch Klamotten in einer bestimmten Farbpalette zu kaufen, die alle miteinander kombiniert sind und zu meinem Typ passen. Beim shoppen kann ich zielstrebiger entscheiden was mir steht und morgens habe ich mehr Zeit fürs Frühstück.

 

Führt es mich zu Gott hin oder von ihm weg?

#2 Wenn es mich zu Gott führt, mach ich‘s und wenn es mich von ihm wegbringt, lass ich’s. Diese Regel hilft mir, den Berg von Entscheidungen zu minimieren. Es ist für mich keine Frage ob ich am Sonntag in die Messe gehen will oder nicht. Ich gehe in die Messe um Gott zu begegnen. Ich bin mir sicher, dass es immer die richtige Entscheidung ist, weil Gott es immer gut mit uns meint. 

 

wenn kein rationales Argument möglich ist

#3 Wenn ich danach immer noch unentschlossen bin, ist es meistens egal, wofür ich mich entscheide. Ich habe gemerkt, wenn ich meine Lebensentscheidungen nach Regel zwei treffe, wird mein Leben so oder so gelingen. Am Ende bleiben doch einige Entscheidungen zu treffen, die oft nicht nach rationalen Argumenten getroffen werden können. Bei diesen ist es wichtiger, dass man sich entscheidet – nicht wofür. Egal ob ich ein blaues Kleid oder einen roten Pulli anziehe, es ist wichtiger, dass ich meinen Bus pünktlich erreiche.

 

 
Entscheidungen treffen hält uns nicht auf, sondern hilft uns, Prioritäten zu setzen. Durch eine Entscheidung erkennen wir, was uns wirklich wichtig ist. Denn ein Ja zu etwas bedeutet viele Neins zu anderen Dingen.
 
 

 

Annemarie Nied

Wegen der Frage, wie ein gesundes Leben (auf den Ebenen Körper, Seele und Geist) gelingen kann, mache ich mich in meinem Alltag auf die Suche nach Jesus.

 

Mich triffst du meistens entweder mit einem guten Kaffee in der Hand oder in einem tiefen Gespräch. An Salzburg liebe ich neben der Altstadt die schöne Natur, in der ich gerne meine Freizeit verbringe und Sport mache. So habe ich hier (neben Stuttgart) meine zweite Heimat gefunden. 

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